Rajah

Rajah ist eine dreijährige Ridgebackhündin ohne Ridge, die schon mit uns nach Italien gekommen ist. Sie ist eine wunderbare Wegbegleiterin, liebt die Sonne, hasst den Regen, mag am liebsten Schlafen und Fressen. Seit wir in Italien sind, ist sie die Hofherrin, hat auch gelernt, dass sie bellen und knurren kann. Dies tut sie aber nur, wenn sie fremde Katzen oder Hunde auf unserem Areal sieht. Sie ist der freundlichste und gemütlichste Hund, den man sich wünschen kann. Sie versteht sich auch mit allen Tieren auf dem Hof gut, aber manche würde sie wohl lieber gerne fressen. 

Roonah & Riya

Roonah und Riya, Labmaraner-Ladies, 1 Jahr alt, haben wir hier in Italien dazu bekommen. Ihre Mama hat leider die Geburt nicht überlebt und so wurden sie mit 40 Tagen schon weggegeben. Wir wussten nicht, wie anstrengend so kleine Hunde sein können, aber sie waren von Beginn an wie Tornados. Riya hat dann eine Zeit lang bei meinem Sohn in Österreich gewohnt. Aufgrund beruflicher Veränderung konnte mein Sohn sich aber nicht mehr so ausgiebig um sie kümmern und darum ist sie nun wieder bei uns. Roonah hat sich an das Bauernhofleben schon gewöhnt, liebt es, auf dem großen Grundstück herum zu toben und mit unseren Tieren fangen zu spielen. Schlafen mögen sie beide nicht so gerne, fressen schon. Roonah ist mehr nach Mama Labrador geraten, Riya mehr nach Papa Weimaraner. Auch optisch kann man sie deshalb gut auseinander halten, da Roonah einen viel strammeren Körperbau hat, Riya hingegen ist wahnsinnig sportlich und rennt wie der Blitz. Durch die Anwesenheit Riyas hat Rajah nun ein wenig mehr Ruhe von Roonah und muss nicht mehr so oft mit ihr laufen. Aber auch Roonah ist Riya manchmal zu anstrengend, sie hat stets Ameisen im Popo und ist kaum ruhig zu stellen. Charakterlich sind sie aber beide ein Traum, sehr menschenbezogen und auch immer lieb zu den anderen Tieren. 

Supino

Supino ist unser Hofkater. Wir haben ihn auf einem Agriturismo, wo wir auf unseren Vertrag für das Haus gewartet haben, geschenkt bekommen. Die Eigentümer haben das kleine Kätzchen im Wald gefunden, ohne Mama. Das war anfangs ein wenig schwierig, da Rajah so gar keine Katzen mag. Jan hat die Bindung dann gestärkt, indem er dem armen Hund ein Seil mit Rassel an den Schwanz gebunden hat. Supino ist dem Hund somit immer nachgelaufen. Es hat dann eine Woche gedauert, dann haben sie schon gemeinsam in einem Bett geschlafen. Heute sind die beiden ein Herz und eine Seele. Supino hat seinen Namen deshalb, weil unser Hof in Supino liegt, wir fanden das total passend. Leider hat unser kleiner Kater nur einen kleinen Stummelschwanz, was ihn aber richtig speziell macht. Er ist total verschmust und kuschelt gerne am Abend auf unserem Bauch. Im Winter schläft er bei uns im Bett, im Sommer jagt er nachts lieber Mäuse und Ratten. 

Soleya & Solo

Eines Morgens startete ich meine übliche Futterrunde, als Erstes sind immer die Hasen dran. Als ich beim Gehege ankam, fand ich da ein Kätzchen drin, dafür waren meine Hasen weg (hab ich aber später wieder gefunden). Es hatte verkrustete Augen, war so klein. Ich habs eingefangen und bin sofort zum Tierarzt gefahren. Dort wurde bestätigt, dass es ein Mädchen ist und wir haben sie Soleya getauft. Am nächsten Morgen dasselbe Spiel, ich fand ein zweites Kätzchen. Aufgrund des Aggressivitätslevels war uns sofort klar, das ist ein Männchen und ich war ein wenig nervös, wie viele Katzenbabies wir in den nächsten Tagen noch finden werden. Es blieb bei zwei und wir gaben dem jungen Mann den Namen Solo, weil er immer alleine herumgelaufen ist. Solo haben wir gleich mit derselben Medizin wie Soleya behandelt, die Augen waren auch total entzündet. Nach und nach haben sich die beiden eingelebt, erst gabs ein wenig Stress mit Supino, Rajah wollte natürlich keine weiteren Katzen und Roonah hatte neue Freunde zum Spielen. Heute sind sie ein bisschen über ein halbes Jahr alt, schlafen gemeinsam mit den Hunden auf ihrer eigenen Tiercouch und kuscheln zusammen. Die beiden sind also fixer Bestandteil des Rudels. Leider haben sie noch nicht gelernt, wie man sich selbst Futter besorgt und auch ihr Geschäft wollen sie immer nur drinnen im Katzenklo verrichten. Hoffentlich lernen sie bald, dass sie das auch draußen machen können und helfen Supino beim Mäusejagen. 

Tuk & Tai & Takko

Tuk und Tai haben wir von einem wirklich schrecklichen Hof. Eigentlich wollte ich diesem Menschen kein Geld für die beiden Hasen geben, aber sie taten mir so leid, ich hätte am liebsten alle dort rausgekauft. In engen Käfigen mit Gitterboden saßen sie tagein tagaus. Es war ganz schrecklich, sowas live zu sehen. Wir haben gar nicht darüber nachgedacht, ob wir schon die Möglichkeit haben, die wo unterzubringen und haben sie einfach mitgenommen. Sie konnten beide nicht mal hoppeln, das haben sie dann in einer Stunde auf normalem Boden gelernt. Die Freude, endlich mal Salat und Blumen und Früchte zu fressen, war riesig. 
Mitgemacht haben wir mit den beiden allerdings viel, Tai hat einmal tote Babies geboren, danach wäre sie selbst fast gestorben, weil andere tote Hasenbabies in ihr stecken blieben. Es war ganz schlimm. Sie wieder aufzupäppeln, hat uns ein Vermögen gekostet, aber sie lebt und nur das ist wichtig. Tuk wurde irgendwann nachts von einem Tier gebissen. Wir wissen bis heute nicht, was es war. Leider hat er das nicht überlebt. 
Damit Tai nicht so alleine ist, haben wir von dem grauenhaften Hof ein anderes Hasi gerettet. Takko lebt nun mit Tai zusammen. Anfangs haben sie sich nicht so gut verstanden, aber jetzt genießen sie es, zu zweit herum zu hoppeln. 

Die Uschis

Unser Hühner zogen als erstes auf unserem Hof ein. Wir wollten unbedingt hoffrische Eier. Für uns beide reichten erstmals 6 Stück. Und da ich der Meinung war, sie werden alle dieselbe Farbe haben und somit wird nicht erkennbar sein, welches Huhn welches ist, hat mein Mann sie alle Uschi genannt. Nun, eine Uschi wurde dann ein Hahn, den nannten wir dann Goggi. Unsere Hühner haben uns dann zu Silvester das erste Ei gelegt. Die Freude war riesig. Anfangs hatten sie auch nur einen kleine Stall, mittlerweile leben sie in einem richtig großen Zuhause und haben den ganzen Tag Freilauf. Manchmal müssen wir die Eier auf dem ganzen Hof suchen. Goggi 1 musste uns dann leider verlassen. Er war so aggressiv mir und Jan gegenüber, wir konnten die Hühner kaum noch füttern und anfassen ging sowieso nicht mehr. Die Nachbarin hat ihn dann zu sich genommen. Auch von einer Uschi mussten wir uns trennen, weil sie unsere neuen Küken nicht wollte. Sie hat sie ständig gepiekt und war richtig böse zu ihnen. Die wohnt nun auch bei der Nachbarin. Aus einem der neuen Küken wurde dann auch ein Hahn, Goggi 2. Der ist aber echt super. Er beschützt seine Ladies natürlich auch, ist aber uns gegenüber nicht bösartig. Manchmal rennt er mir nach, da wird mir kurz mal mulmig, aber sobald ich mich umdrehe, kräht er und geht in die andere Richtung. Jedenfalls sind unsere Uschis fleißige Eierlegerinnen und die Eier schmecken richtig gut, klarerweise, sie bekommen bei uns ja auch nur gutes Futter. 

Vienna 

Vienna haben wir mit 4 Monaten bekommen. Eigentlich wollte ich ja so eine braunweiße Kuh, aber wir haben keine gefunden. Vienna wurde allein in einem Stall gehalten, wurde sehr früh von der Mutter getrennt und so haben wir ihr hier ein Plätzchen gegeben. Die ersten Wochen sollte sie im Stall verbringen, damit wir eine Bindung zu ihr aufbauen können. Da es so heiß war, habe ich die Türe zum Stall offen gelassen und die tolle Kuh hat einfach ihr Seil durchgebissen und sich auf und davon gemacht. Sie lebte dann eine Zeit lang draußen im Garten, einfangen war nicht möglich. Nach und nach konnten wir sie mit Futter locken und sie baute eine Bindung zu uns auf. Streicheln ging sporadisch auch. Den neuen großen Stall hat sie dann geliebt, den haben wir extra für sie gebaut. Pech nur, dass der obere Nachbar auch eine Kuh hat, die sich unserer sehr verbunden fühlte und so hat Vienna beschlossen, ständig über den Zaun zu ihr zu springen. Sie zurückzuholen war jedes Mal ein Kampf, weil sie nicht von ihr weg wollte und die große Kuh sie wohl als ihr Baby angesehen hat. Um der Tiere Willen und weil wir ja wollen, dass es all unseren Tieren gut geht und sie ein tolles Leben führen können, lebt Vienna nun beim Nachbarn und seiner Kuh. Die beiden sind total glücklich miteinander. Manchmal sehen wir sie am Zaun und freuen uns, dass sie nun zu zweit sein können. 

Winnie & Wollie 

Eines Tages hörte ich ganz viel Meckern, nicht das typische, das wir sonst immer hörten. Es klang nach Babies. Aber was genau es war, konnten wir erst nicht sagen. Schafe? Ziegen? Ich ging nachsehen. Eine weitere Nachbarin hat eine große Schafherde, die immer an unserem Zaun entlang spaziert. Es waren also Lämmer, die wir hörten. Ich fragte sie natürlich, ob ich sie haben könnte, sobald sie entwöhnt waren. Leider haben wir dann für den Stallbau zu lange gebraucht und was mit den vier Babies passiert ist, weiß ich bis heute nicht. Jedenfalls brachte sie mir dann ein zusammengeknotetes Schaf, knallte es mir vor die Füße und meinte, wenn ich es nicht nehme, dann wird es wohl Ostern zum Opfer fallen. Mein Herz blieb fast stehen. Natürlich habe ich nicht lange nachgedacht, einen horrenden Preis für die arme Maus gezahlt, aber das war mir egal, ich wollte sie nur befreien. Winnie haben wir dann an die Leine genommen und sie langsam an unsere Hunde und an uns gewöhnt. Wir saßen stundenlang mit ihr im Stall, gingen mit ihr auf der Wiese spazieren und damit wurde sie schnell zutraulich. Heute können wir mit Winnie richtig kuscheln, sie liebt es, gestreichelt zu werden. 
Wollie haben wir von einem anderen Hof. Ich wollte, dass Winnie Gesellschaft hat und weil Ostern ja kurz bevor stand, dachte ich, so könnte ich ein weiteres Schäfchen vor dem Tod retten. So habe ich diese Schönheit gefunden. Wollie ist ein Sturschädel. Richtig streicheln können wir sie bis heute nicht, aber sie hat sich schnell an Winnie gewöhnt und kann auch mit den andren Tieren gut. Wir sind froh, dass sie bei uns frei laufen und ihr Leben genießen können. 

Xara & Xenon

Die beiden Quatschis haben wir auf von einem Dorffest mitgenommen. In einer Kiste neben einem richtig lauten TV-Stand saßen zig kleine Quackquacks, ich hätte sie gerne alle mitgenommen. Mit den beiden in einer kleinen Kiste bin ich dann durch die Stadt gelaufen, die Leute dachten, ich bin nicht ganz sauber, weil ich die ganze Zeit mit ihnen geredet habe. 
Zuhause angekommen, haben wir sie erstmals zu den Baby-Uschis gesteckt. Das hat ganz gut funktioniert. Dann bekamen sie ihre erste Wasserstelle und später dann den ersten Pool. Heute haben sie einen kleinen Teich und plantschen für ihr Leben gern. Eigentlich hießen sie zuerst Xara und Xena, aber Xena war dann plötzlich doch ein Erpel und drum mussten wir den Namen ändern. Seit zwei Monaten legt Xara brav Eier und wir warteten, dass sie brütet. Tat sie nicht und so musste ich dann schnell 32 Eier zu Kuchen verarbeiten. Ich denke, dass sie erst im Frühjahr soweit sein wird, ein Nest zu bauen und wir freuen uns schon auf Baby-Quackquacks. Dann muss allerdings ein größerer Teich gebaut werden. 

Yoyo

Yoyo ist unsere kleine Ziegenmaus. Wir haben sie von einem anderen Agriturismo geschenkt bekommen. Eigentlich wollten wir keine Ziegen, aber irgendwie gehören sie zu einem Hof dazu. Yoyo war anfangs wie ein Hund, ständig bei uns, im Haus, im Schlafzimmer. Das war uns dann doch ein wenig zu strange. So haben wir sie an ein Gehege gewöhnt. Die Bindung zu Yoyo ist sehr stark, ihr Tag startet erst gut, wenn sie uns mindestens zwei Mal angesprungen ist, mit uns gekuschelt und an unsren Ohren geknabbert hat. Ich kannte sowas gar nicht und war anfangs skeptisch, ob sie nicht doch auch mal zubeißen wird. Hat sie bis heute nicht gemacht. Sie hat uns einfach wirklich lieb und wir sie auch. Sie ist ein richtiger Sonnenschein und einfach unfassbar süß. Ihr Geschrei hat uns allerdings oft in den Wahnsinn getrieben. 

Yooshi

Yooshi wurde uns vom Nachbarn geschenkt, weil ich eine zweite Ziege zu Yoyo wollte. Leider wollte er kein Weibchen hergeben und somit hat er uns den Buben geschenkt. Yooshi ist ein richtiger Bock, steht immer im Weg, bleibt dort auch stehen, wenn man ihn beiseite stupsen will. Allerdings ist er auch mega anhänglich. Er schmust für sein Leben gern mit uns, reibt sich an unseren Köpfen und will auch immer bei uns sein. Das war er auch eine Zeit lang, aber dann mussten er und Yoyo wirklich ins Gehege, da sie anfingen, meine Rosen zu fressen. Da war ich dann nicht mehr ganz so glücklich. 

Yuma

Die kleine Ziegenmaus mit ihren schwarzen Streifen war ein Hochzeitsgeschenk anderer Nachbarn. Sie meinten, Yoyo braucht ein zweites Weibchen, damit sie ein wenig Ruhe von Yooshi hat. Leider dürfen wir sie bis heute nicht so richtig anfassen, sie ist wirklich sehr schreckhaft und versteckt sich immer hinter Yoyo oder Yooshi. Allerdings dürfen wir sie schon per Hand füttern. Da traut sie sich dann doch mal her und dann kann man sie mit der anderen Hand zumindest ein wenig auf der Stirn kraulen. Man sieht ihr aber an, dass sie gerne schon mehr gestreichelt werden würde, sie sieht es ja auch bei den anderen, aber so mutig ist sie dann doch nicht. 

Yara

Yara haben wir im Tausch zu Vienna erhalten. Ich habe mich in ihre Farbe und ihr Gesicht verliebt und wollte sie unbedingt in meinem Stall haben. Der erste Tag war sehr anstrengend, weil sie ständig über den Zaun wieder auf die andere Weide gelaufen ist, aber nach zwei Tagen mit unseren anderen Stalltieren hat sie sich an alle gewöhnt und lebt nun gemeinsam mit ihnen. Anfangs wurde sie oft verdrängt und weggestupst, aber mittlerweile hat sie in Yooshi einen Verbündeten gefunden. Er hält ihr oft den Rücken frei, stellt sich vor sie, wenn Yoyo oder Yuma ihr die Hörner zeigen wollen. Freiwillig herkommen tut sie noch nicht, aber beim Fressen kann man sie drücken und streicheln und sie mag das auch sehr, das merkt man. 

Ziggy & Zoey

Unser letzter Neuzuwachs sind unsere Nano-Schweinchen. Ich wollte unbedingt Schweine am Hof haben und habe auch wirklich lange gesucht. Über eine italienisch Plattform habe ich die beiden dann gefunden und mich sofort in Ziggy verliebt. Zoey hab ich dann erst später gesehen und ihr komplett rosafarbiges Gesicht hat mich verzaubert. Drei Wochen und einen Stallbau später sind die beiden bei uns eingezogen. Sie waren sehr schüchtern, hatten große Angst, sind ständig weggelaufen und haben sich versteckt. Die erste Zeit durften sie auch nur in einem abgegrenzten Bereich draußen sein, da wir Angst hatten, dass sie uns davon laufen. Mittlerweile dürfen sie am ganzen Areal mit den andren Tieren rumlaufen. Sie lieben die Schafe, die Ziegen haben Angst vor ihnen, die Hühner pecken sie leider manchmal, wenn sie sie wie Kegel umrennen wollen, aber so generell verstehen sie sich gut mit den anderen Tieren. Zoey kommt schon zu uns, hört auf ihren Namen, lässt sich streicheln und liebt es, in unsere Gummistiefel zu beißen. Ziggy ist leider ein Angsthase. Er läuft Zoey zwar hinterher, aber wenn man ihn dann streicheln will, springt er quietschend davon. Wir denken aber, dass sich das auch bald legen wird, mittlerweile kennt er uns ja auch schon gut genug und weiß, wir sind die Futterquelle und tun ihnen nichts Böses.